Inlays aus Gold oder Vollkeramik

Inlays sind eine gängige Alternative zu Füllungen aus Amalgam, Zement oder Kunststoff. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn der Schaden noch nicht groß genug ist, als dass eine Krone nötig wäre. Es handelt sich bei Inlays in der Tat um eine Einlagearbeit in den Zahn, wenn auch nicht zu dekorativen Zwecken.

Zur Behandlung muss der Zahnarzt (nachdem er gegebenenfalls die von Karies befallene Substanz abgetragen hat) ein glattes, quaderförmiges Stück aus dem Zahn heraus arbeiten. Anschließend nimmt er einen exakten Abdruck oder erstellt mittels sensorischer Abtastung ein digitales Modell des entstandenen Freiraumes. Nach diesem fertigt ein Zahntechniker im Labor ein passgenaues Einlegestück aus Gold oder Vollkeramik an, welches der Zahnarzt sauber in den Zahn einklebt und zementiert, damit zwischen Zahn und Inlay kein neuer Karies entstehen kann. Inlays können je nach Bedarf in eine oder mehrere Flächen desselben Zahns gesetzt werden.

Welches ist das beste Material für Inlays?

Während Keramik der natürlichen Zahnsubstanz am ähnlichsten sieht und ein Inlay aus Vollkeramik unter Umständen kaum zu erkennen ist, hebt sich Gold zweifellos deutlich ab. Allerdings eignet sich Gold bezüglich der Haltbarkeit (bis zu 30 Jahre) und dem Schutz vor einem erneuten Kariesbefall am besten. Gold lässt sich besonders präzise in den Zahn einpassen, so dass der Spalt zwischen Inlay und Zahn minimal bleibt und sicher verschlossen werden kann. Auf problematische Legierungen mit Palladium, Kupfer oder Nickel wird bei Inlays komplett verzichtet.

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